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Mehr Erfolg mit Projektmanagement-Zertifizierungen? | 03/2016

«Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.»
(Georg Christoph Lichtenberg)

Projektmanagern – sowohl festangestellten Mitarbeitern von Unternehmen als auch Freiberuflern – stellt sich regelmässig die Frage:
Welchen Reifegrad hat meine persönliche Projektmanagement-Qualifikation und wie kann ich diese meinem Umfeld aufzeigen?

Die etablierten Ausbildungsnachweise von Schulungsunternehmen sind hierbei bereits sehr hilfreich. Darüber hinaus bietet es sich aber gerade auch im Projektmanagement an, sich von einer unabhängigen Instanz bescheinigen zu lassen, dass man mit dem jeweiligen Thema fachlich bestens vertraut ist. Etablierte und am Markt bewährte Zertifikate werden im Umfeld der aufgeführten Methoden bzw. der Organisationen hinter den Projektmanagementmethoden ausgegeben (Auszug):

  • PMI: PMP®, CAPM® und weitere
  • IPMA: Level A-D, PPMC, PMC und weitere
  • Prince2®: Foundation, Practitioner und weitere
  • HERMES: Foundation, Advanced
  • Scrum: Professional Scrum Master, Professional Scrum Product Owner, Scaled Professional Scrum

Um nun zu entscheiden, welches Zertifikat man als Projektmanager konkret anstrebt, sollte man sich detaillierte Gedanken machen zu:

  • Welches Ziel verfolge ich mit der Zertifizierung?
    (Mehr Geld, mehr Reputation, mehr Projekte, Abgrenzung zu Kollegen, gutes Gefühl, am Ball bleiben und das auch nachweisen können, …)

  • Was bringe ich an spezifischer Projektmanagement-Ausbildung mit?
    (Themen, Schulungsumfang in Stunden, Zeitpunkt der Schulung, …)

  • Wie viel praktische Erfahrung im Projektmanagement kann ich nachweisen?
    (Anzahl der Projekte, Aufwand in den Projekten, Rolle in den Projekten, …)

  • Welchen Aufwand zur Zertifizierung bin ich bereit, einzubringen?
    (Anzahl Stunden, nur schriftliche Prüfung, mündliches Assessment, Schreiben von Projektberichten, Aufwand für eine mögliche Re-Zertifizierung, …)

  • Welche Kosten der Zertifizierung bin ich bereit, auf mich zu nehmen?
    (Kosten für Prüfungen, Kosten und Periodizität für mögliche Re-Zertifizierungen, …)

  • Welcher Standard hat sich bei meinem jetzigen bzw. künftigen Unternehmen/Kunden etabliert?

  • Ist eine international anerkannte Zertifizierung relevant?

  • Finden meine Projekte im Umfeld der Schweizerischen öffentlichen Verwaltung statt?

Neben der Möglichkeit, sich von anderen Projektleitern positiv abgrenzen zu können und auch dem eigenen Reputationsgewinn, zeigen Auswertungen von bekannten Personalvermittlern, dass sich Personen mit einer anerkannten Zertifizierung im Projektmanagement leichter und schneller vermitteln lassen. Darüber hinaus kann sich ein Zertifikat sowohl für festangestellte Projektleiter als auch für Freiberufler finanziell bezahlt machen.

«Unsere grösste Schwäche liegt im Aufgeben. Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, es noch einmal zu versuchen.»
(Thomas Alva Edison)

Bleiben Sie interessiert.